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Selbstmordgedanken - und wie du damit umgehen kannst

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Diesen Artikel widme ich einem sehr ernsten Thema – dem Gedanken an Suizid. In der Kunst und in der Geschichte oftmals romantisiert (oder eher romantisch verklärt), nach früheren Wertvorstellungen die angebrachte Reaktion auf eine große Schande, sind wir mittlerweile glücklicherweise zu der Erkenntnis gelangt, dass es eine Vergeudung des eigenen Lebens ist, es selbst zu beenden. Dennoch ist Selbstmord auch heute noch ein großes Thema. Täglich sterben Menschen, weil sie sich selbst das Leben nehmen. An vielen prädestinierten Orten, wie bekannten Klippen oder großen Brücken (etwa die Golden Gate Bridge) sind Schilder angebracht, die Menschen vom Selbstmord abhalten sollen, mit Telefonnummern, die ein Gespräch mit einem Telefonseelsorger ermöglichen. Hinter Suiziden oder echten Suizidversuchen stecken nicht selten psychische Erkrankungen. Doch auch psychisch gesunde Menschen denken manchmal über Selbstmord nach. Ohne die Absicht diesen auch tatsächlich auszuführen … nur rein hypot...

Filmprojekt: Verzögerungen wegen Corona

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Es waren und sind fordernde Zeiten, für alle von uns. Seit Wochen gelten in Österreich Ausgangsbeschränkungen, soziale Kontakte sind weitestgehend untersagt, die Wirtschaft ist bis auf systemrelevante Sparten heruntergefahren worden. Das alles hat Auswirkungen. Weit mehr als hundertfünfzigtausend Menschen in Österreich haben bereits ihre Arbeit verloren – und es werden noch sehr viele mehr folgen. Viele Kleinbetriebe mussten schließen, oder sehen sich mit akuten Existenzproblemen konfrontiert. Auch meine Arbeit als Kunstschaffender tangiert die Corona-Pandemie. Zwar tut die gegenwärtige Situation meinen veröffentlichten Werken nichts, sehr wohl aber der Initiative Visualisierung Gesamtwerk – vor allem dem Bestreben » Die Gefängnisinsel «  teilweise oder vollständig filmisch umzusetzen. Um dieses sehr ambitionierte Projekt zu finanzieren, habe ich mir ein eigenes Funding-Konzept auf Basis der Freizeitpionier-Idee einfallen lassen: Das hat seit dem offiziellen Startschuss im ...

Was ist ein Freizeitpionier?

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In meiner Arbeit als Schriftsteller und Kunstschaffender gibt es einen grundlegenden Begriff, der immer wieder Fragen aufwirft: Freizeitpionier. Diese Bezeichnung stammt von dem Titel meines ersten Romans » Der Freizeitpionier «, in dem ich die zugrundeliegende Idee erstmals bearbeite. Das Buch handelt von Ferdinand Grenzmann , der anfangs ziemlich unglücklich ist wegen seiner Lebensumstände – vor allem wegen seinem Job. In diese Lage ist er geraten, da er sein Leben bis dahin meist einfach so genommen hat, wie es war. Nachdem er den verhassten Job bei Ducker Druck verliert, beschließt er aber diese Chance zu nutzen und ab sofort sehr viel selbstbestimmter zu leben. Er wünscht sich Zeit für seine eigentlichen Interessen, auch wenn das vorerst bedeutet einige gesellschaftliche Tabus zu brechen (Arbeitslosigkeit, Weitergebrauch von alten, abgenutzten Gegenständen, etc.). So beginnt er, wohl ohne das anfangs selbst in vollem Umfang zu verstehen, die passenden Rahmenbedingungen für sein...