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Selbstmordgedanken - und wie du damit umgehen kannst

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Diesen Artikel widme ich einem sehr ernsten Thema – dem Gedanken an Suizid. In der Kunst und in der Geschichte oftmals romantisiert (oder eher romantisch verklärt), nach früheren Wertvorstellungen die angebrachte Reaktion auf eine große Schande, sind wir mittlerweile glücklicherweise zu der Erkenntnis gelangt, dass es eine Vergeudung des eigenen Lebens ist, es selbst zu beenden.
Dennoch ist Selbstmord auch heute noch ein großes Thema. Täglich sterben Menschen, weil sie sich selbst das Leben nehmen. An vielen prädestinierten Orten, wie bekannten Klippen oder großen Brücken (etwa die Golden Gate Bridge) sind Schilder angebracht, die Menschen vom Selbstmord abhalten sollen, mit Telefonnummern, die ein Gespräch mit einem Telefonseelsorger ermöglichen. Hinter Suiziden oder echten Suizidversuchen stecken nicht selten psychische Erkrankungen. Doch auch psychisch gesunde Menschen denken manchmal über Selbstmord nach. Ohne die Absicht diesen auch tatsächlich auszuführen … nur rein hypothetisc…

Filmprojekt: Verzögerungen wegen Corona

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Es waren und sind fordernde Zeiten, für alle von uns. Seit Wochen gelten in Österreich Ausgangsbeschränkungen, soziale Kontakte sind weitestgehend untersagt, die Wirtschaft ist bis auf systemrelevante Sparten heruntergefahren worden.
Das alles hat Auswirkungen. Weit mehr als hundertfünfzigtausend Menschen in Österreich haben bereits ihre Arbeit verloren – und es werden noch sehr viele mehr folgen. Viele Kleinbetriebe mussten schließen, oder sehen sich mit akuten Existenzproblemen konfrontiert.
Auch meine Arbeit als Kunstschaffender tangiert die Corona-Pandemie. Zwar tut die gegenwärtige Situation meinen veröffentlichten Werken nichts, sehr wohl aber der Initiative Visualisierung Gesamtwerk – vor allem dem Bestreben »Die Gefängnisinsel« teilweise oder vollständig filmisch umzusetzen. Um dieses sehr ambitionierte Projekt zu finanzieren, habe ich mir ein eigenes Funding-Konzept auf Basis der Freizeitpionier-Idee einfallen lassen: Das hat seit dem offiziellen Startschuss im September 2019 au…

Können wir es uns leisten, Zeit totzuschlagen?

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Es sind schon merkwürdige Zeiten. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir in Österreich jemals zuvor Ausgangsbeschränkungen hatten. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus haben das gesellschaftliche Leben fest im Griff. Nicht nur in Österreich, sondern gegenwärtig in vielen Teilen der Welt!

Doch was tun, wenn wir zumindest für einige Wochen quasi unter Hausarrest stehen und zur Untätigkeit verdammt sind? Auf die Couch legen und vor dem Fernseher die Zeit totschlagen?
Keine Sorge. Das wird kein Ratgeber á la: „Wie kann ich in Corona-Zeiten den Tag besser nutzen?“ Ich traue es meinen Lesern durchaus zu, diese Frage für sich selbst zu beantworten und aus diesen Wochen der Einschränkung eben das Beste zu machen: Die Ruhe zur Erholung nutzen, seit langem aufgeschobene Hausarbeiten erledigen, Hobbys ausüben, denen ohnehin zuhause und alleine nachgegangen wird, usw.
Ich für meinen Teil habe die Zeit in den vergangenen Tagen zum Beispiel genutzt, um meinen heißgeliebten O…

Bitte bleibt zuhause!

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Vor wenigen Tagen hat sich in Österreich das tägliche Leben stark verändert. Schon seit einiger Zeit war dieses Coronavirus in den Medien präsent, aber kaum jemand hat damit gerechnet, dass es ernsthafte Auswirkungen auf unseren Alltag haben würde. Plötzlich ist das aber Realität. Die Bundesregierung hat seit Bestehen der Republik noch nie dagewesene Maßnahmen ausgerufen: Viele Branchen mussten bis auf weiteres schließen – für jedermann gelten Ausgangsbeschränkungen. Ja, ganz Recht! Gegenwärtig dürfen wir niemanden treffen und unsere Häuser und Wohnungen nur unter bestimmten Voraussetzungen verlassen.

Das sind harte Maßnahmen und ich gebe zu, sie haben mich wirklich überrascht. Ich habe das Coronavirus bis vor wenigen Tagen nicht sonderlich ernst genommen und hätte mir nicht träumen lassen, dass die Bundesregierung bereit sein würde das allseits verehrte goldene Kalb – die Wirtschaft – deswegen irgendeinem Schaden auszusetzen. Doch genau das ist geschehen: In Österreich und auch in se…

Kabel für Kunst

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Als Kunstschaffender hast du es manchmal nicht leicht. Du hast eine große Vision und wünscht dir öffentliche Wahrnehmung – weil du eine Dynamik erzeugen willst, die nur in der Wechselwirkung mit der Öffentlichkeit entstehen kann. Du weißt, dass du Großartiges schaffen und der Welt sehr viel geben kannst! Aber dein Weg ist mitunter sehr steinig und trotz langwieriger, intensiver Bemühungen immer noch nicht von Erfolg gekrönt.

In unserer Gesellschaft gibt es ein Zauberwort – einen Begriff, der wesentliche Bedeutung dafür hat, ob wir Dinge tun können oder eben nicht: Geld.
Wer als Kunstschaffender bereits kommerziell erfolgreich ist, kann es sich eher leisten, Ideen und Visionen professionell umzusetzen sowie Neues auszuprobieren und zu experimentieren. Wenn du deine Inhalte (noch) nicht erfolgreich vermarktet hast, stößt du allerdings sehr bald an gewisse Grenzen. Falls du bereits versucht hast ein umfangreiches Projekt zu planen, weißt du wovon ich spreche: Der Bedarf an Ressourcen wäc…

Was ist ein Freizeitpionier?

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In meiner Arbeit als Schriftsteller und Kunstschaffender gibt es einen grundlegenden Begriff, der immer wieder Fragen aufwirft: Freizeitpionier.

Diese Bezeichnung stammt von dem Titel meines ersten Romans »Der Freizeitpionier«, in dem ich die zugrundeliegende Idee erstmals bearbeite. Das Buch handelt von Ferdinand Grenzmann, der anfangs ziemlich unglücklich ist wegen seiner Lebensumstände – vor allem wegen seinem Job. In diese Lage ist er geraten, da er sein Leben bis dahin meist einfach so genommen hat, wie es war. Nachdem er den verhassten Job bei Ducker Druck verliert, beschließt er aber diese Chance zu nutzen und ab sofort sehr viel selbstbestimmter zu leben. Er wünscht sich Zeit für seine eigentlichen Interessen, auch wenn das vorerst bedeutet einige gesellschaftliche Tabus zu brechen (Arbeitslosigkeit, Weitergebrauch von alten, abgenutzten Gegenständen, etc.). So beginnt er, wohl ohne das anfangs selbst in vollem Umfang zu verstehen, die passenden Rahmenbedingungen für sein Leb…