Die Eichendorf’sche Quelle

Stell dir etwas (für dich persönlich) Gutes vor, von dem du dir gönnen kannst, so viel dein Herz begehrt. Egal wann. Egal wie oft. Es ist immer da. Du musst nicht sparen; nicht haushalten. Wann immer du dir diese Freude genehmigst, kannst du es in dem Bewusstsein tun, dass du auch in der Zukunft die Möglichkeit haben wirst es jederzeit wieder zu tun, wann immer du es willst. In Freizeitpionier -Kreisen nennt man so etwas eine Eichendorf’sche Quelle. Dieser Begriff ist geprägt durch die Quelle auf der Insel Xias , aus der Martin Eichendorf sich mit Frischwasser versorgt. Im Roman Die Gefängnisinsel ist die Quelle handlungsrelevant, da Martin Eichendorf sonst kaum auf der Gefängnisinsel überleben könnte. Sie hat allerdings, wie sehr viele andere Elemente in dem Roman, auch einen symbolischen Charakter: Sie symbolisiert einen wohltuenden Überfluss; etwas Notwendiges, Begehrtes, das in ausreichender Menge automatisch und dauerhaft (also nachhaltig) vorhanden ist – und damit keine (übermä...